Falla 2020

Bewusstsein, Leben und Bewegung

Die Fallas stehen unmittelbar vor der Tür! In diesem Zusammenhang möchten wir euch heute die Falla präsentieren, die auf dem Rathausplatz am 8. März, zum Weltfrauentag aufgestellt wird. Ganz genau – es ist eine Frau, die im Schneidersitz auf dem Boden meditiert. Majestätisch, elegant, tiefgründig, stark und solide soll die Frau neben dem Rathausgebäude in die Höhe ragen. Ein Mechanismus am Fuß der Falla führt zu einer Rotation, die die Zeitintervalle der Erdrotation reproduziert. Somit soll sie sich in 24 Stunden um ihre eigene Achse drehen. Um Punkt 14 Uhr, zu Beginn der täglichen Mascletá soll die Figur in Richtung Rathausplatz schauen, um sich die Mascletá anzusehen. Fraglich ist jedoch, ob sie bei dem Lärm noch meditieren kann. 😉 Schaut es euch am Besten selbst an! Des Weiteren werden noch mehr Figuren auf dem Platz verteilt, die das Kunstwerk der meditierenden Frau begleiten sollen.

Quelle: Valencia für Deutsche, Fitur 2020

Die Fallaskünstler Manolo Martín und José Ramón Espuig haben gemeinsam mit dem Stadtkünstler Escif die Figur des Rathausplatzes erstellt. Unter dem Motto der Unbeständigkeit, der Vergänglichkeit, der Jahreszeiten und des Misserfolges „Dies wird auch passieren – das Glück wird nicht ewig bleiben“ (Açò també passarà) soll die Falla die heutige Gesellschaft und die Rolle der Frau reflektieren. Bewusstsein, Leben und Bewegung sind dabei die zentralen Ideen, die in dem Kunstwerk der Falla widergespiegelt werden. Sie wird mit ihrem Aufstellen präsent und mit ihrer Verbrennung wieder verschwinden. Das geplante Budget des Projekts beträgt an die 205.000 Euro.

Quelle: Ayuntamiente de Valencia