Sprachen lernen geht auch anders!

Unsere Gastautorin Heike Papenfuss von ‘Die Rederei – PDL Sprachkurse’ stellt uns heute eine freudige Methode zum Spracherwerb dar:

Gibt es etwas Schöneres als andere Sprachen zu lernen und dann in die verschiedenen Länder zu reisen? Ja, werden Sie sagen, durchaus! Und natürlich haben Sie Recht. Allerdings finde ich, dass Sprachen lernen tatsächlich etwas Schönes ist, das Spaß macht und bereichert. Natürlich kommt es darauf an, WIE man Sprachen lernt. Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, die PDL kennenzulernen. Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich die Psychodramaturgie linguistique, die Sprachdramaturgie. Sie ist eine hervorragende Methode, um Sprachen zu lernen. Ich arbeite als Sprachtrainerin nur noch mit der PDL. Aus gutem Grund!

Die PDL ist eine kommunikative Methode. Sie entstand in den 1970er Jahren aus dem Bedürfnis heraus, einen pädagogischen Ansatz zu entwickeln, der den Namen kommunikativ wirklich verdient. Einen Ansatz, der die Kommunikation der Teilnehmer in den Mittelpunkt des Spracherwerbs stellt und den Teilnehmern möglichst große Freiheit bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Unterrichts lässt. Soll heißen: Mit der PDL steigen wir sofort ein, in die gesprochene Sprache. Sorgfältig ausgewählte Übungen geben den Rahmen für erste kleine Dialoge und Geschichten. Ein Beispiel: Die Teilnehmer „erfinden“ zwei Personen: was arbeiten diese Personen, wie alt sind sie, was sind ihre Hobbies, was essen und trinken sie gerne, sind sie solo oder verheiratet, wie heißen sie, haben sie vielleicht einen Traum, den sie sich erfüllen möchten, usw. Dann verkörpern zwei Teilnehmer diese Personen: die beiden treffen sich in einem Café und kommen ins Gespräch. Die Gruppe unterstützt die beiden Teilnehmer wenn nötig… Bei dieser Übung entstehen die interessantesten Figuren und die Teilnehmer haben immer großen Spaß, diese Begegnung zu spielen.

Wird eine Fremdsprache so erworben, ist sie kein abstrakter und fremdbestimmter Gegenstand des Unterrichts, sondern von Anfang an das Mittel zur direkten Kommunikation unter den TeilnehmerInnen. Unter anderem aus diesem Grund arbeitet die PDL ohne Lehrwerk. Denn durch ein Lehrwerk ist mir die neue Sprache in doppeltem Sinn fremd. Sie ist mir fremd, weil ich sie noch nicht sprechen kann und in den Texten im Lehrwerk bleibt sie mir fremd, weil es nicht mein Anliegen ist, es nicht meine Themen sind, die dort versprachlicht werden. Dr. Bernard Dufeu, der die PDL zusammen mit seiner Frau Marie Dufeu entwickelt hat, hat es einmal so formuliert: „Wenn es Ihre Worte sind, dann kann es Ihre Sprache werden.“

Und damit es meine Sprache werden kann, macht die PDL die TeilnehmerInnen zunächst mit der Melodie und dem Rhythmus einer Sprache vertraut. Jede Sprache hat ihre Sprachmelodie, ihre Mimik, ihre Gestik, all das gehört zur Sprach-Kultur und all das bezieht die PDL in den Erwerb der Sprache mit ein. Und auch das Zuhören üben wir, denn auch das gehört dazu. Kommunikation ist mehr als auswendig gelernte Vokabeln hersagen und grammatikalisch perfekt Verben beugen und Zeiten bilden. Um Bernard Dufeu noch einmal zu zitieren, es gibt viele, die „grammatikalisch perfekt schweigen“. Soll heißen, viele kennen zwar die grammatikalischen Regeln einer Sprache, aber bleiben „sprachlos“, wenn sie sich dann ausdrücken wollen. Hemmungen und die Sorge, etwas nicht richtig zu sagen, etwas nicht korrekt auszusprechen, lassen uns oft verstummen. Wie schade! Das Setting der PDL Kurse wischt diese Hemmungen vom Tisch. Die Kurs-TeilnehmerInnen schätzen die zugleich effektive und konzentrierte Arbeit einerseits sowie die entspannte und fröhliche Atmosphäre andererseits. Jeder lernt in seinem Tempo. Das Miteinander und die gegenseitige Unterstützung sind wichtige Elemente in einem PDL-Kurs.

Die PDL entfaltet sich am besten in einem Intensivkurs, denn so erlebt man die Sprache intensiver und gezielter. Das neue Wissen wird besser behalten, denn die TeilnehmerInnen wenden es in einem kompakten Kurs öfter an und das in Situationen, die sie aktiv mit gestalten. Wortschatz, Grammatik und Satzstrukturen werden im Zusammenhang erworben und  schriftliche Übungen ergänzen und vertiefen die Arbeit.

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Für mich ist Sprache Begegnung. Die Sprache ermöglicht es mir, mich mit anderen Menschen austauschen zu können. Ich komme den Menschen näher, wenn ich ihre Sprache spreche und lerne dann auch die Besonderheiten und Eigenheiten der jeweiligen Kultur besser verstehen. Jede Sprache hat ihre besonderen Worte, ihre Melodie, ihren Rhythmus und ihre Gesten. Die Vielfalt der Sprachen ist kulturelle Vielfalt. Wir sollten sie nicht verkommen lassen.

Es gibt nichts Schöneres als eine neue Sprache zu lernen. Was meinen Sie? Sind Sie neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal auf meine Webseite: www.rederei-sprachkurse.de

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