Vías Verdes – der Greenway von Castellón

Die Grünen Routen von Castellón

Die sogenannten Vías Verdes – grüne, naturbelassene Routen stehen für Fuß- und Fahrradwege, die ehemals Eisenbahnschienen oder alte Straßen waren und heute stillgelegt sind. Die sanierten Wege und Infrastrukturen zeichnen sich duch folgende Eigenschaften aus: maximale Zugänglichkeit, Leichtigkeit und Sicherheit. Ideale Orte, um spazieren zu gehen oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Die grünen Routen stehen für eine nachhaltige Mobilität und sind besonders attraktiv für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Auf den Vías Verdes sollen Menschen Spaß haben und die ländliche Umgebung von Valencia erkunden.

Vía Verde del Mar

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(Bildquelle: https://www.kinautas.com)

Entdecke den Juwel der natürlichen Mittelmeerküste. Der Greenway des Meeres verläuft entlang der Küste, die Benicàssim und Oropesa del Mar trennt. Der Protagonist dieser Route ist der alte Zug, der hier seine Spuren, in Form von tiefen Gräben und einem langen, beleuchteten Tunnel sowie eine Metallbrücke hinterlassen hat.

Diese grüne Route befindet sich zwischen Benicàssim und Oropesa del Mar in Castellón. Sie ist 5,7 km lang, teilweise asphaltiert, und sie hat einen zusätzlichen Fahrradweg von 5,3 km, komplett asphaltiert.

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Vía Verde Ojos Negros

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(Bildquelle: http://www.miravalencia.com)

Der Greenway der Ojos Negros ist bekannt durch die Route des Bergbaus. Daher auch der Name der Ojos Negros, übersetzt die Route der schwarzen Augen. Die Minengesellschaft erbaute einst eine über 200 km lange Bahnstrecke, um die Minen von Ojos Negros in Teruel, in der Provinz Aragón, mit dem Hafen von Sagunto zu verbinden. Dabei entstanden 14 Tunnel und 37 Viadukte. Beginnend von Teruel führt Spaniens längste grüne Route bis hin nach Sagunto in Valencia. Städte, wie Jérica, Navajas und TorresTorres mit viel Charme, Geschichte, Erbe und Tradition findet man hier. Der wunderschöne Wasserfall  “Salto de la Novia” liegt auf dem Weg der Ojos Negros. Darüber hinaus kann man charmante Unterkünfte, verbunden mit einer guten mediterranen Küche entdecken und genießen, die den Aufenthalt und die Wanderroute so angenehm wie möglich gestalten.

Der valencianische Teil, der seit 2002 in Betrieb ist, befindet sich zwischen Barracas in Castellón und Algimia de Alfara in Valencia und weist 67,7 km auf. Die gesamte Strecke und somit die längste, grüne Route in Spanien führt noch weiter nach Aragón und hat somit eine Gesamtstrecke von 160 km. Der valencianische Teil besteht teils aus Asphalt und verdichtetem Kies.

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(Quelle Eingangsbild: kinautas.com)

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