Georgstag einmal anders

Text von Berte Fleissig

Der 23. April, seit 1995 zum Weltbuchtag deklariert, ist der 113. Tag des gregorianischen Kalenders (der 114. in Schaltjahren). Das heißt noch 252 Tage bis zum Jahresende. Aussicht auf Jahresende heißt aber nicht gleich Aussicht auf Ende des  “Ausnahmezustandes” in Spanien – daher wird der Georgstag als Gedenktag des heiligen Georgs dieses Jahr auch unter “Ausnahmebedingungen” gefeiert.

Statt Feierlichkeiten, (offizieller) Zeremonien und sonstigen Aktivitäten, die in “normalen” Jahren des 23. April statt finden, wird der Welttag vor allem virtuell gefeiert werden.

Statt Rosen und Büchern als traditionelle kleine Aufmerksamkeiten bzw. Geschenke aus “echten Läden” geben wir uns somit vorerst mit den “Corona sicheren”, elektronischen bzw. virtuellen Alternativen zufrieden.

In diesem Sinne soll an diesem 23. April nicht nur Sankt Georg, sondern auch Heinrich Heines gedacht werden:

Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.