Wer nach Valencia auswandert, nimmt vieles mit: Vorfreude, neue Pläne, vielleicht ein bisschen Abenteuerlust — und manchmal leider auch Rückenschmerzen, Nackenprobleme oder alte Verletzungen. Gerade wenn es um Schmerzen, Bewegung und Gesundheit geht, ist es besonders wichtig, sich gut verstanden zu fühlen. Und genau hier kann eine deutschsprachige Physiotherapeutin in Valencia einen großen Unterschied machen.
Dagmar Hetterich, geboren in Würzburg und aufgewachsen im Würzburger Land, lebt seit fünf Jahren mit ihrem Ehemann in Valencia. Als freiberufliche Physiotherapeutin begleitet sie Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparates — insbesondere in den Bereichen Orthopädie, Traumatologie und Rehabilitation nach Operationen.

Reisen, neue Kulturen und die weite Welt haben Dagmar schon früh fasziniert. Seit ihrem 21. Lebensjahr war sie viel unterwegs. Aus dieser Erfahrung entstand irgendwann der Wunsch, eines Tages selbst im Ausland zu leben. Wie sie sagt: „Gut Ding braucht Weile.“ Heute ist Valencia ihr Lebensmittelpunkt — und der Ort, an dem sie ihre langjährige Erfahrung als Physiotherapeutin einbringt.
Physiotherapie in Valencia mit Schwerpunkt auf Wirbelsäule, Rücken und Bewegung
Dagmars Schwerpunkt liegt auf Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dazu gehören Beschwerden an der Wirbelsäule, an Gelenken, nach Verletzungen oder nach Operationen.
Ein besonders wichtiger Teil ihrer Arbeit ist die Behandlung von Wirbelsäulenpatienten. Durch ihre Tätigkeit in der „Unidad de columna“ im Ribera Hospital IMSKE untersucht und behandelt sie vor allem Menschen mit Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden — von jung bis alt und aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen.
Rückenschmerzen, Nackenprobleme oder Bewegungseinschränkungen sind dabei keine Themen, die nur ältere Menschen betreffen. Auch Büroarbeit, Homeoffice, Bewegungsmangel, Stress oder sportliche Belastung können dazu führen, dass der Körper irgendwann Signale sendet.
Dagmars Ansatz ist dabei klar: Nicht nur die Diagnose steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch dahinter.
Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht nur die Diagnose
In ihrer Ausbildung Anfang der 90er Jahre lernte Dagmar noch eine andere Sichtweise kennen. Damals wurde oft vor allem „die Diagnose“ behandelt: die Bandscheibe, das Kreuzband, die Hüftprothese, die Schultersteife oder das Politrauma.
Heute sieht sie Physiotherapie anders.
Für sie steht nicht mehr nur ein medizinischer Befund im Vordergrund, sondern die Person, die unter Schmerzen leidet. Denn Rückenschmerzen, Knieschmerzen oder Schulterschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb braucht es aus ihrer Sicht eine genaue Untersuchung, ein gutes Gespräch und einen Behandlungsweg, der wirklich zum jeweiligen Menschen passt.
Was ist die McKenzie-Methode?
Dagmar arbeitet unter anderem mit der McKenzie-Methode, auch bekannt als Mechanische Diagnose und Therapie, kurz MDT. Einfach gesagt handelt es sich dabei um ein Untersuchungskonzept für Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparates.
Die Methode wird bei Problemen an der Wirbelsäule, aber auch an Armen und Beinen eingesetzt. Besonders interessant ist sie für Menschen, die einen aktiven, konservativen Behandlungsweg suchen — also eine Therapie, bei der nicht nur passiv behandelt wird, sondern die Patientinnen und Patienten selbst eine wichtige Rolle übernehmen.
Dabei geht es nicht darum, einfach ein paar Übungen mitzugeben. Vielmehr wird zunächst genau untersucht, welche Bewegungen, Haltungen oder Belastungen die Beschwerden beeinflussen. Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Behandlungsansatz.
So läuft die erste Behandlung ab
Der erste Termin beginnt bei Dagmar mit einer ausführlichen Anamnese. Das bedeutet: Es wird genau besprochen, welche Beschwerden bestehen, wie lange sie schon da sind, wodurch sie ausgelöst oder verstärkt werden und welche bisherigen Erfahrungen es bereits mit Behandlungen gab.
Danach folgt eine klinische Untersuchung. Ziel ist es, gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten einen sinnvollen, gezielten und individuellen Behandlungsweg zu entwickeln.
Diese Kombination aus Zuhören, Verstehen, Untersuchen und gemeinsamem Vorgehen ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Es geht nicht um eine Behandlung „von der Stange“, sondern um einen Plan, der zum Körper, zum Alltag und zur jeweiligen Situation passt.

Warum aktive Mitarbeit so wichtig ist
Ein zentraler Punkt in Dagmars Arbeit ist das sogenannte Autotreatment, also die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten. Für sie ist dieser Ansatz nicht nur Theorie, sondern auch persönlich geprägt.
Eigene Erfahrungen als Patientin in ihrer Jugend haben ihr gezeigt: Ohne aktive Mitarbeit geht es langfristig meist nicht. Oder wie sie selbst sagt: „Ohne aktiven Fleiß kein Preis.“
Passive Behandlungsmethoden können angenehm sein und kurzfristig guttun. Für Dagmar sind sie aber eher eine ergänzende „Zutat“. Entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung ist, dass Patientinnen und Patienten ihren Körper besser verstehen und lernen, selbst aktiv Einfluss auf ihre Beschwerden zu nehmen.
Ihr Ansatz ist deshalb nicht: hinlegen, behandeln lassen, fertig. Sondern: verstehen, mitarbeiten, Verantwortung übernehmen — natürlich begleitet durch fachliche Erfahrung.
Erst die Fähigkeiten des Patienten verstehen
Ein Satz beschreibt Dagmars Haltung besonders gut:
„Primero, explorar las capacidades del paciente, antes de aplicar una técnica manual de terapeuta.“
Also sinngemäß: Zuerst sollte man die Fähigkeiten des Patienten erkunden, bevor man eine manuelle Technik anwendet.
Das klingt vielleicht simpel, ist aber ein wichtiger Unterschied. Denn statt sofort mit einer Technik zu beginnen, schaut Dagmar zunächst: Was kann der Körper? Welche Bewegungen sind möglich? Wo entstehen Einschränkungen? Wo liegen Ressourcen?
So entsteht eine Behandlung, die nicht nur auf das Problem schaut, sondern auch auf das Potenzial des Menschen.
Was Nicht-Sportler von der Sportphysiotherapie lernen können
Dagmar war viele Jahre als Sportphysiotherapeutin tätig. Diese Erfahrung prägt ihre Arbeit bis heute. Dabei geht es nicht nur um Leistungssport oder Verletzungen im Training.
Auch Nicht-Sportler können aus der Sportphysiotherapie viel lernen. Vor allem eines: Bewegung lohnt sich. Und es ist nie zu spät, damit anzufangen.
Gerade wer lange wenig aktiv war, Schmerzen hat oder sich unsicher fühlt, braucht oft keine extremen Trainingspläne, sondern einen sinnvollen Einstieg. Kleine, regelmäßige Bewegungsroutinen können viel bewirken — für den Rücken, die Gelenke, die Haltung und das allgemeine Wohlbefinden.
Warum deutschsprachige Physiotherapie in Valencia so hilfreich sein kann

Wer Schmerzen hat, möchte sich nicht mühsam durch Fachbegriffe in einer Fremdsprache kämpfen. Schmerz ist nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Man möchte erklären können, was man spürt, wann es auftritt, was Angst macht und was im Alltag einschränkt.
Dagmar beschreibt Schmerz als eine intensive emotionale Erfahrung. Und genau deshalb kann es für deutschsprachige Patientinnen und Patienten in Valencia sehr hilfreich sein, sich in der eigenen Muttersprache ausdrücken zu können.
Gerade bei Rückenproblemen, chronischen Beschwerden oder Unsicherheiten nach einer Operation schafft Sprache Vertrauen. Man kann genauer beschreiben, besser nachfragen und fühlt sich schneller verstanden.
Wann sollte man zur Physiotherapie gehen?
Nicht jeder Schmerz ist sofort ein Alarmzeichen. Schmerzen können kommen und wieder gehen. Dagmar sieht das pragmatisch: Wenn Beschwerden nach drei bis vier Wochen nicht verschwinden, ist es sinnvoll, eine Physiotherapeutin oder einen Physiotherapeuten aufzusuchen.
Das gilt besonders dann, wenn Schmerzen immer wiederkehren, stärker werden oder den Alltag einschränken. Frühzeitig aktiv zu werden, kann helfen, Beschwerden besser einzuordnen und langfristige Probleme zu vermeiden.
Warum Valencia?
Der Weg nach Valencia kam für Dagmar nicht ganz zufällig. Durch berufliche Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus Valencia, durch Studium und Fortbildungen entstand nach und nach der Wunsch, hier neu zu starten.
Schließlich gab sie ihre Praxis in Deutschland auf und begann in Valencia einen neuen beruflichen Abschnitt. Heute verbindet sie hier ihre langjährige Erfahrung mit einem internationalen Umfeld und der Möglichkeit, auch deutschsprachige Menschen vor Ort physiotherapeutisch zu begleiten.
Und wie hält sich Dagmar selbst fit? Ganz bodenständig: zweimal pro Woche Joggen, Gymnastik, ausgiebige Spaziergänge am Strand und Schwimmen im Meer. Valencia macht es einem da natürlich ein bisschen leichter.
Kontakt zu Dagmar Fisioterapia
Wer in Valencia lebt und eine deutschsprachige Physiotherapeutin sucht, findet mit Dagmar Fisioterapia eine erfahrene Ansprechpartnerin für Beschwerden des Bewegungsapparates, Rücken- und Wirbelsäulenprobleme, Rehabilitation und aktive Therapieansätze.

Kontakt:
Dagmar Fisioterapia
Website: https://dagmarfisioterapia.com/de/startseite/
Telefon / WhatsApp: bitte ergänzen
Adresse / Praxisstandort: bitte ergänzen
Terminvereinbarung: bitte ergänzen
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